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Bei Muttern wird der Gänsebraten traditionell mit handgeschnittenem Apfelrotkohl und Kartoffelklößen, dazu die gute Gänsesoße, gegessen.
WANN ? - Ab 11.11.2012 - Reservierung ab sofort möglich
Als Brauch ist heute vor allem das traditionelle Martinsgansessen verbreitet. Es hat seinen Ursprung angeblich in einer Legende über Martins Leben: Entgegen seinem eigenen Willen und trotz Vorbehalten des Klerus drängte das Volk von Tours darauf, Martin zum Bischof zu weihen.
Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich unwürdig für solch eine große Verantwortung, und deshalb versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse jedoch schnatterten so aufgeregt, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte.
Nach einer anderen Erzählung griffen die Bürger von Tours zu einer List: Ein Rusticus ging nämlich zu Martins Versteck und bat diesen, seine kranke Frau zu besuchen.
Hilfsbereit, wie Martin nun einmal war, nahm er seine Sachen, um den Rusticus nach Hause zu begleiten. Wahrscheinlich sah er ziemlich schmutzig aus – als habe er eine Zeitlang in einem Gänsestall gelebt.
Eine weitere Geschichte besagt, dass eine schnatternde Gänseschar in den Kirchraum watschelte und dabei Bischof Martin bei seiner Predigt unterbrach. Sie wurden gefangengenommen und zu einer Mahlzeit verarbeitet.
Text: Seite „Martinstag“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. November 2009, 18:54 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Martinstag&oldid=66737842 (Abgerufen: 16. November 2009, 22:56 UTC)
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